Politik für den Zivildienst
Erstmals hebt ein Koalitionsvertrag nicht nur die Bedeutung des Zivildienstes
als Ersatz für den Wehrdienst, sondern auch seine große sozialpolitische und
jugendpolitische Bedeutung hervor. Zugleich wird der Zivildienst, der zusammen
mit der Wehrpflicht in der letzten Legislaturperiode noch auf dem Prüfstand
war, als unbedingt erhaltenswert anerkannt. Wir werden den Politikwechsel
vollziehen, den Zivildienst stabilisieren und ihn auch im Hinblick auf seine
sozial- und jugendpolitische Bedeutung weiter ausgestalten.
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Aktuelles
Aktuell
Am 1. September 2008 waren in der Bundesrepublik insgesamt 66.517
Zivildienstleistende im Dienst.
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Pressemitteilung
In Stuttgart wurde heute mit Markus Porada der 2,5 millionste
Zivildienstleistende seit Einführung des Zivildienstes im Jahr 1961 begrüßt.
Der 19-Jährige tritt seinen Dienst in der Jugendherberge Stuttgart an. In einer
gemeinsamen Feier vor Ort würdigten das Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend als zuständige Behörde und das Deutsche
Jugendherbergswerk (DJH) das soziale Engagement der jungen
Zivildienstleistenden in den vergangenen 50 Jahren.
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Aktuell
Im Rahmen des im Januar gestarteten Forschungsprojekts "Zivildienst als
Sozialisationsinstanz für junge Männer" werden gegenwärtig Fragebögen zu Themen
des Lernfeldes Zivildienst an zahlreiche Akteurinnen und Akteure des
Zivildienstes verschickt. Ziel ist es, ein umfassendes Bild der
unterschiedlichen Eindrücke des Lernfeldes Zivildienst zu erhalten.
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Aktuell
Das Bundesamt für den Zivildienst in Köln (BAZ) registriert wieder ein
kontinuierliches Anwachsen der Zahl der Einberufungen. Für 2008 erwartet das
Bundesamt mehr als 88.000 Einberufungen. Bis zum Jahr 2006 war ein Rückgang der
Zahl der zum Zivildienst einberufenen jungen Männer verzeichnet worden.
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Aktuell
Anerkannte Kriegsdienstverweigerer, die im Rahmen des Programms "weltwärts" des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
einen mindestens elfmonatigen Freiwilligendienst leisten, werden nicht zum
Zivildienst herangezogen.
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Aktuell
Seit Jahresbeginn erhalten Zivildienstleistende ebenso wie die
Wehrdienstleistenden einen um zwei Euro pro Tag erhöhten Wehrsold. Bislang
stand die Auszahlung der Solderhöhung unter dem Vorbehalt des Inkrafttretens
der entsprechenden Vorschrift im Wehrsoldgesetz.
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