Titelgrafik Bundesländer/ Kommunen

Baden-Württemberg

Formale Umsetzungsgrundlage(n)
z.B. Gesetz, Verordnung, GGO, Kabinettbeschluss

  • Koalitionsvereinbarung: 2001

  • Kabinettbeschluss: Juni 2001 - Auftrag zur Entwicklung einer Konzeption G.M. mit allen Ministerien.

  • Kabinettbeschluss: Juli 2002 - Zustimmung des Ministerrats zur Umsetzung der vorgelegten Konzeption.

  • Kabinettbeschluss: September 2004 - Zustimmung des Ministerrats zum Bericht über die 1. Phase und die weiteren Schritte der Umsetzung

  • Gesetz zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst des Landes Baden-Württemberg vom 11.10.2005 (Chancengleichheitsgesetz).

  • Aufnahme einer Genderprüfung in die Anordnung der Landesregierung und der Ministerien zum Erlass von Vorschriften vom 23.11.2004 (Vorschriftenanordnung).

  • Regelmäßige Berichtspflicht gegenüber dem Kabinett, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten 

Strukturen der Umsetzung; Steuerungsmechanismen; Verantwortlichkeiten
z.B. GM-Arbeitsgruppen, Steuerungs-, Lenkungsgruppen, Geschäftsstellen, Gender-Beauftragte; zentral - dezentral

  • Lenkungsgruppe: hochrangige Vertreter aller Ressorts

  • Projektgruppe: Fachebene aller Ressorts

  • Fachbeirat: externe Expertinnen und Experten

  • Geschäftsstelle: Referat für Chancengleichheit, Sozialministerium

  • Multiplikator(inn)en: Bestellung von jeweils zwei Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren pro Ressort sowie drei Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Regierungspräsidien. 

Ressourcen für die Umsetzung
z.B. personell, finanziell

  • Personell: -
  • Finanziell: ca. 30.000 Euro

Form und Elemente des Umsetzungsverfahrens

z.B. durch eigenes GM-Konzept, Adaptierung von best practice, z.B. mit den Elementen

  • Vermittlung von Gender-Wissen, Schulungen, Weiterbildung

  • Initiierung und Auswertung von Pilotprojekten, Modellvorhaben oder Umsetzungsprojekten

  • Anwendung bestimmter methodischer Ansätze

  • Entwicklung von Instrumenten oder Handreichungen

  • Öffentlichkeitsarbeit

  • Sicherstellung der Nachhaltigkeit

  1. Modul: Aufbau einer tragfähigen Organisationsstruktur von Verantwortlichen und Ansprechpartner(inne)n innerhalb der Landesverwaltung in allen Ressorts und im nachgeordneten Bereich (Lenkungsgruppe, Projektgruppe, Multiplikator(inn)en, Fachbeirat) sowie regelmäßige Information und Vernetzung dieser Personen.
  2. Modul: Durchführung einschlägiger, zielgruppenspezifischer Informationsveranstaltungen und Bildungsangebote (Workshops für Führungskräfte, Trainings für Ansprechpartner(innen), drei Fachveranstaltungen im Rahmen des Zyklus "Gender Mainstreaming - eine Zukunftsstrategie", Aufnahme eines Angebotes in das Fortbildungsprogramm der Führungsakademie)
  3. Modul: Initiierung und Begleitung der Anwendung sowie Angebot eines externen Coachings zu Gender Mainstreaming für interessierte Ministerien.
  4. Modul: Verknüpfung von Gender Mainstreaming mit anderen Organisationsentwicklungskonzepten in der Verwaltung (BSC und NSI).
  5. Modul: Implementierung von Gender Planning in den Kommunen.
  6. Modul: Öffentlichkeitsarbeit und Arbeitshilfen (z. Bsp. Themenhefte AKTIV - Frauen in Baden-Württemberg, Broschüre, Flyer Informationen im LVN).
  7. Modul: Ständige Evaluation und Prozessoptimierung (Auswertung der Erfahrungen, Erfolge und Hindernisse sowie Entwicklung entsprechender flankierender Maßnahmen und Angebote).

Nutzung von externem Sachverstand/externer Unterstützung bei der Prozesssteuerung bzw. bei der Umsetzung

z.B. wissenschaftliche Begleitung, flying experts, permanent begleitend, bei bestimmten Elementen

Fachbeirat mit externen Experten und Expertinnen

Wechselwirkungen mit anderen Programmen und Institutionen

z.B. EU, ESF, Gemeinschaftsinitiativen, bilaterale internationale Zusammenarbeit, Auswirkungen auf Trägerlandschaft und Zuwendungsempfänger

Zusammenarbeit mit Projekt "ESF-Scout". Unterstützung und Beratung der Fondsverwaltung ESF-Ziel 3 in Baden-Württemberg