Titelgrafik Bundesländer/ Kommunen

Schleswig-Holstein

Formale Umsetzungsgrundlage(n)

z.B. Gesetz, Verordnung, GGO, Kabinettbeschluss

 

  • Mit Kabinettsbeschluss v. 18. Juni 02  haben sich die Ressorts verpflichtet, Gender Mainstreaming flächendeckend umzusetzen.

  • Gem. Ziff. 2.1 des OrgErl. der MP über die Geschäftsverteilung der LReg. v. 22. Sept. 1988 ist das Frauenministerium zuständig für die Koordinierung der Frauenpolitik.  Entsprechend ist die Frauenministerin gem. GeschO der LReg SH v. 13.Mai 1992 bei allen Angelegenheiten von frauenpolitischer Bedeutung stets frühzeitig zu beteiligen.

  • Im Sinne einer modernen Auslegung von Frauenpolitik könnte es Aufgabe der Frauenabteilung sein, ressortübergreifende Schritte zur Umsetzung von Gender Mainstreaming anzustoßen bzw. zu thematisieren. In diesem Sinne ist das MJF vom Landtag bereits aufgefordert , mindestens zweimal pro Legislaturperiode über den Stand des Umsetzungsprozesses zu GM zu berichten.

 

 

Strukturen der Umsetzung; Steuerungsmechanismen; Verantwortlichkeiten

z.B. GM-Arbeitsgruppen, Steuerungs-, Lenkungsgruppen, Geschäftsstellen, Gender-Beauftragte; zentral - dezentral

 

Dezentrale Verantwortung der Ressorts

  • Externe Unterstützung ressorteigener Modellprojekte

  • Ressortübergr. monatl. Austausch im Gender-Forum

  • GBs agieren parallel als Kooperationspartnerinnen in den Ressorts

  • Im nächsten Schritt Benennung von KoordinatorInnen für die Fortführung des Genderprozesses in den allen Ressorts.

  • Erarbeitung von ressorteigenen Ansätzen zur Fortsetzung des Prozesses im Rahmen eines ressortübergr. Workshops

Zentrale Federführung für LT-Bericht beim MJF

  • Begleitung des Umsetzungsprozesses durch Gender/Diversitiy-Team (w/m)

 

 

Form und Elemente des Umsetzungsverfahrens

z.B. durch eigenes GM-Konzept, Adaptierung von best practice, z.B. mit den Elementen

  • Vermittlung von Gender-Wissen; Schulungen; Weiterbildung

  • Initiierung und Auswertung von Pilotprojekten, Modellvorhaben oder Umsetzungsprojekten

  • Anwendung bestimmter methodischer Ansätze

  • Entwicklung von Instrumenten oder Handreichungen

  • Öffentlichkeitsarbeit

  • Sicherstellung der Nachhaltigkeit

  • Zentrale Informationsveranstaltungen für die Führungskräfte der obersten Landesbehörden

  • Unterstützung seitens des MJF durch ein zentrales Gender-Informationszentrum

  • Pilotprojekte (1 pro Ressort)
    - Auftakt-Workshops mit externer Unterstützung
    - Gender-Trainings bei Bedarf
    - Prozessbegleitung (flying experts)
    - Gender Forum
    - Landtagsbericht
    - Veröffentlichung einer good-practice-Sammlung
    - Benennung von dezentralen KoordinatorInnen des Fortsetzungsprozesses

 

 

 

Nutzung von externem Sachverstand/externer Unterstützung bei der Prozesssteuerung bzw. bei der Umsetzung

z.B.

wissenschaftliche Begleitung, flying experts

permanent begleitend, bei bestimmten Elementen

 

s.o.

  • Externe Begleitung (flying experts)

 

 

 

Wechselwirkungen mit anderen Programmen und Institutionen

z.B.

EU, ESF; Gemeinschaftsinitiativen

bilaterale internationale Zusammenarbeit

Auswirkungen auf Trägerlandschaftund Zuwendungsempfänger

Bestimmung der Gleichstellungsziele als fachliches Qualitätskriterium und somit Voraussetzung für Förderung aus Landesmitteln