Titelgrafik Bundesländer/ Kommunen

Nordrhein-Westfalen

Beschreibung der geplanten Ziele und des Umsetzungsstands
(Stand 12.12.2004)


Formale Umsetzungsgrundlage(n)

z.B. Gesetz, Verordnung, GGO, Kabinettbeschluss

  • Fraktionsübergreifender Landtagsbeschluss vom 15.11.02 (LT-Ds 13/3224, 13/3225)
  • Kabinettbeschluss vom 15.07.03 zur Verwaltungsmodernisierung (mit Steuerungskonzept GM)
  • Verankerung von GM in der GGO


Strukturen der Umsetzung; Steuerungsmechanismen; Verantwortlichkeiten

z.B. GM-Arbeitsgruppen, Steuerungs-, Lenkungsgruppen, Geschäftsstellen, Gender-Beauftragte; zentral - dezentral

  • Einrichtung eines IMA GM
  • Ressortverantwortlichkeit, d.h. Verantwortung für die Umsetzung dezentral, keine Delegation von Verantwortung an zentrale Stelle
  • keine Schaffung neuer Strukturen (z.B. Gender-Beauftragte); Verantwortung bei Führungsebene
  • Federführung für Umsetzungsprozess beim Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen


Form und Elemente des Umsetzungsverfahrens

z.B. durch eigenes GM-Konzept, Adaptierung von best practice, z.B. mit den Elementen

  • Vermittlung von Gender-Wissen; Schulungen; Weiterbildung
  • Initiierung und Auswertung von Pilotprojekten, Modellvorhaben oder Umsetzungsprojekten
  • Anwendung bestimmter methodischer Ansätze
  • Entwicklung von Instrumenten oder Handreichungen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Sicherstellung der Nachhaltigkeit
  • GM wird konsequent i.R. der Verwaltungsmodernisierung umgesetzt
  • in diesem Zusammenhang auch Umsetzung der Vorgaben des Landtagsbeschlusses zu GM
  • Berücksichtigung von GM in allen Reformfeldern der Verwaltungsmodernisierung
  • Eckpunkte Steuerungskonzept:
  • Grundsätze bei der Umsetzung, z.B. Ressortverantwortung und Top-Down-Prinzip
    • Konkrete Umsetzungsmaßnahme
      Führungsebene setzt sich sichtbar für GM ein
    • Entwicklung von ressortspezifischen Maßnahmenkatalogen zur Unterstützung der MitarbeiterInnen bei der Umsetzung von GM (u.a. Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen)
    • Sicherstellung einer geschlechterdifferenten Datenbasis
    • Durchführung von mindestens einem Pilotprojekt pro Ressort
    • Verankerung von GM in der GGO
  • Vorgaben für die Berichterstattung zum Implementierungsprozess

  • Rolle der AG GM und Maßnahmen zur Unterstützung des Implementierungsprozesses
  • Externe Beratung des Umsetzungsprozesses 2003 - 2005 (s.u.)
  • Einbindung von GM in Fachfortbildungen der Landesfortbildungsakademie
  • Verwendung und Weiterentwicklung von Arbeitshilfen
  • Sensibilisierungs- und Fortbildungsmaßnahmen in allen Ressorts 2003 - 2005
  • Durchführung von Pilotprojekten in allen Ressorts
  • Maßnahmen zur Sicherstellung geschlechterdifferenzierter Datenbasis (z.B. Hausverfügung durch Staatssekretärin mit Anweisung an die Beschäftigten, Daten geschlechterdifferenziert anzufordern; Abfrage in eigener Verantwortung der Ressorts geführter Statistiken und deren Aufbereitung)
  • Gender-Archiv im Intranet (Grundsatzdokumente, Basisliteratur, Instrumente etc.) für die Beschäftigten der Landesregierung


Nutzung von externem Sachverstand/externer Unterstützung bei der Prozesssteuerung bzw. bei der Umsetzung

z.B.
wissenschaftliche Begleitung, flying experts
permanent begleitend, bei bestimmten Elementen

  • Beratung und Schulung durch externe Expertin 2003/2004:
    (z.B. bei Sitzungen der AG GM, im Lenkungskreis der StaatssekretärInnen, bei Konzeption und Durchführung von Pilotprojekten etc.)
  • Ende 2004: Aufbau eines Pools von Gender-TrainerInnen/Team für NRW (Qualitätssicherung durch Teilnahmewettbewerb)
  • 2005: Einsatz der Gender-TrainerInnen/Teams bei GM-Schulungen

Wechselwirkungen mit anderen Programmen und Institutionen

z.B.
EU, ESF; Gemeinschaftsinitiativen
bilaterale internationale Zusammenarbeit
Auswirkungen auf Trägerlandschaft und Zuwendungsempfänger                       

  • im Bereich Arbeitsmarktpolitik Umsetzung von GM wesentlich durch Vorgaben der ESF-VO und bspw. den RiLi für die Gemeinschaftsinitiative EQUAL geprägt; demzufolge ist GM wesentlicher Inhalt des ESF-Rahmenprogramms des Landes
  • GM ist wesentlicher Aspekt des laufenden Monitorings (regelmäßige Berichterstattung zur Sozialfondförderung)
  • Top-Down unverzichtbar
    Bindung finanzieller Förderung an Berücksichtigung von GM sinnvoll