Titelgrafik Bundesländer/ Kommunen

Inhaltsbereich

Kommunen

Auch auf kommunaler Ebene hat die Strategie des Gender Mainstreaming Beachtung gefunden.

Städte und Gemeinden haben Gender Mainstreaming in unterschiedlichen Fachbereichen und mit unterschiedlichen Methoden angewandt. Der Deutsche Städtetag (www.städtetag.de) hat dazu im Jahre 2003 eine Umfrage in seinen Mitgliedsstädten durchgeführt. Die am häufigsten genannten Fachgebiete waren Stadtplanung, Spielplätze, Jugendarbeit und Verkehrspolitik.

Die Kommunen sind dabei organisatorisch und strategisch unterschiedlich vorgegangen. Einige Kommunen arbeiten mit Checklisten für konkrete Themengebiete, andere mit der 3-R-Methode, geschlechtsspezifisch aufgeschlüsselten Daten oder auch konsultativen Methoden. Die Methoden sollen in der Verwaltungsarbeit und in der Regel auch in den Fachausschüssen der Kommunen angewendet werden. Auch die organisatorische Zuständigkeit für die Implementierung kann - unter Wahrung des TOP-DOWN Ansatzes und des Querschnittscharakters - unterschiedlich gehandhabt werden. Neben der Verwaltungsspitze sind in der Praxis häufig die Gleichstellungsbeauftragten in starkem Umfang involviert oder fungieren als "Motor" für den Prozess.

Der Deutsche Städtetag hat 2003 die bisherigen Ergebnisse zusammengetragen und in einer Arbeitshilfe "Gender-Mainstreaming Best-Practice aus den Kommunen" zusammengefasst.