Die Aufgabe der Führungsverantwortung
Die Strategie des Gender Mainstreaming (GM) ist Teil der Verwaltungsmodernisierung. Die Umsetzung von GM ist Teil der Führungsverantwortung der Leitung. Daher gehört der Top-Down-Ansatz mit seinen charakteristischen Merkmalen zur Umsetzung von GM. Die politische Leitung und die fachlichen Vorgesetzten sind auf allen Hierarchieebenen der Verwaltung im Rahmen der Wahrnehmung ihrer Leitungsverantwortung zuständig für die Vermittlung und für die Umsetzung von GM auf allen Handlungsebenen. Dies besagt letztlich auch § 2 GGO.
Top-Down wird in der Praxis auch als "politischer Wille", "politische Verpflichtung auf der höchsten Ebene der Regierung" oder "Verpflichtung der Leitung" beschrieben. Die Bundesregierung hat formuliert:
"Gender Mainstreaming ist ein Auftrag an die Spitze einer Verwaltung, einer Organisation, eines Unternehmens, die unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen von Frauen und Männern in allen Maßnahmen zu berücksichtigen, um das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern effektiv zu verwirklichen". (Quelle: www.gender-mainstreaming.net)
