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Die Schlüsselrolle des Personals

Gender Mainstreaming (GM) beruht - wie das gesamte Verwaltungshandeln - auf dem Engagement und der Kompetenz des Personals. GM und Personalentwicklung sind daher eng miteinander verknüpft.

Die Strategie des GM enthält den Auftrag an alle Beschäftigten in der Verwaltung, die unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen von Frauen und Männern in der eigenen Arbeit durchgängig zu berücksichtigen, um das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern effektiv zu verwirklichen. Dieser Auftrag ergibt sich aus der Selbstverständlichkeit, effizient und nachhaltig wirksam handeln zu wollen. Er ergibt sich in Deutschland auch bereits aus der Verfassung. Außerdem ist er in weiteren rechtlichen Vorgaben konkretisiert: für die Bundesbehörden im Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesverwaltung und in den Gerichten des Bundes (Bundesgleichstellungsgesetz). Eine Voraussetzung für den Erfolg von GM ist, dass sich das Personal auf allen Handlungsebenen der Verwaltung in Fortbildungen und mit Hilfe der Instrumente die notwendige Gender Kompetenz aneignet.